Normalisierung der Dystopie – Die beänstigende Realität von Atwoods „Der Report der Magd“

von Barbara Peveling

Frauen in roten Gewändern stehen schweigend vor Regierungsgebäuden, während Gesetze über ihre Körper verhandelt werden. Diese Bilder aus Margaret Atwoods dystopischen Roman Der Report der Markt wirken inzwischen auf beängstigende Weise vertraut und real: Was Atwood in ihrem Roman als warnende Zukunftsvision entwarf, hat sich in den USA mittlerweile in Fragmente der Gegenwart eingeschrieben. Die Protokolle dieser Umwälzung finden sich in Gerichtssälen, Polizeiberichten und politischen Parolen. Rechte verschwinden nicht abrupt, sie werden leise Stück für Stück eingeschränkt, administriert und neu formuliert. Gewalt erscheint dabei nicht als Ausnahme, sondern als notwendige Begleiterscheinung von Ordnung und Sicherheit. Diese Realität der Gegenwart liest sich wie eine Dystopie, gerade weil sie keine mehr sein will.

Als Atwoods Der Report der Magd 1985 erschien, war der Roman eine warnende, aber fiktionale Zukunftsvision, heute ereignen sich in den USA reale Tragödien, wie der Tod von Renée Nicole Good, einer 37-jährigen Dichterin und Mutter, die am 7. Januar 2026 von einem Agenten der US-Einwanderungsbehörde ICE (Immigration and Customs Enforcement) in Minneapolis erschossen wurde. Wenig später, am 24. Januar 2026, wurde der 37-jährige Krankenpfleger Alex Pretti von ICE erschossen, als er während einer Demonstration zwei Frauen schützen wollte.

Widerspenstige Zeugen

Die tödlichen Schüsse, die landesweit Proteste und erbitterte politische Auseinandersetzungen auslösten, geben dem Roman heute eine unheimliche Wirklichkeit. Der dystopische Staat Gilead etabliert bei Atwood Gewalt als bürokratische Normalität, in den USA der Gegenwart werden heute Polizeigewalt und staatliche Kontrolle zunehmend als „Notwendigkeit“ verhandelt. Was einmal Fiktion war, scheint Realität zu werden.

Die Videoaufnahmen im Fall Renée Good und Alex Pretti sind mehr als Beweismaterial – sie wirken wie widerspenstige Zeugen, die staatlicher Deutung nicht gehorchen und gerade dadurch sichtbar machen, wie nah reale Gewaltmechanismen an jene Logiken heranreichen, die Atwood in Gilead literarisch beschrieben hat.

Good beispielsweise war mit ihrer Ehefrau Becca Good im Auto unterwegs, nachdem sie ihren jüngsten Sohn zur Schule gebracht hatte. In den Videoaufnahmen nähert sich ein Agent  der Fahrerseite und fordert sie wiederholt auf, das Fahrzeug zu verlassen, während ein anderer Beamter seine Dienstwaffe zieht. Es ist zu hören, wie Good  ruhig zu einem der Agenten sagte: „That’s fine, dude. I’m not mad at you. “ Becca Good war aus dem Wagen gestiegen, um die Szene zu filmen. Sie sprach den Mörder ihrer Ehefrau direkt mit „Boy“ an. Als Good dann langsam versuchte, mit dem Fahrzeug von der Stelle zu fahren, feuerte der ICE-Agent mehrere Schüsse auf sie ab.

Diskursive Schuldverschiebung

Die Behörden behaupteten später, Good habe versucht, mit ihrem Auto einen der Agenten anzufahren, doch verifizierte Aufnahmen zeigen, dass sie nicht frontal auf einen Beamten zufuhr, sondern das Lenkrad zur Seite drehte und der schießende Beamte bereits schoss, bevor Good vorwärts fuhr. Die Aufnahmen zeigen ebenfalls, wie ein Agent unmittelbar nach dem Schuss seinem Opfer ein abfälliges „f**ing bitch“ nachrief. In der Folge verhinderten Einsatzkräfte laut Zeug:innen, dass unmittelbar medizinische Hilfe geleistet wurde.  Alltägliche Handlungen, wie das Kind zur Schule bringen, können in den gegenwärtigen USA nicht mehr ohne das Risiko, Gewalt zu erfahren, ausgeführt werden. Die Konfrontation mit der politischen Jagd auf Menschen, in diesem Falle Migrant:innen, verweist mit erschreckender Klarheit auf jene Logik, die Margaret Atwood als Beginn autoritärer Herrschaft beschreibt.

In der Debatte, die sich im Folgenden um den Tod von Renée Good entwickelt hat, ist die Täter-Opfer-Umkehr ein zentrales Element. Sie wird vor allem von politischen Akteur:innen wie Vizepräsident JD Vance vorangetrieben: Vance bezeichnete Good nicht nur als „Opfer linker Ideologie“ und „derangierte Linke“, sondern deutete ihren Tod als eine Art „Tragödie eigener Machart“, die sie selbst verschuldet habe und rechtfertigte damit die tödlichen Schüsse des ICE-Agenten als legitime Verteidigung von „Recht und Ordnung“. Parallel äußerte auch Präsident Trump, Good sei „wahrscheinlich eine wunderbare Person“, doch ihre „harten Aktionen“ hätten die Schüsse erklärt. Beide verschieben dadurch diskursiv die Schuld an der Gewalt vom Täter auf das Opfer, sie soll die Verantwortung für das tragen, was geschehen ist. 

Diese Umkehr von Schuld und Verantwortung erinnert an die literarische Vorlage er Report der Magd, wo Gileads Ordnung den Frauen die Verantwortung für gesellschaftliche „Missstände“ und ihre Unterdrückung zuschreibt: In Atwoods Text wird die Gewalt gegen Mägde, meist Frauen, die vor dem Machtübergriff ein liberales Leben führten, stets als notwendig oder selbstverschuldet dargestellt, um das „höhere Ziel“ der gesellschaftlichen Reinheit und Sicherheit zu schützen. Analog dazu funktioniert die Rhetorik von Vance und der Trump-Administration wie eine Diskursmaschine, die systemische Gewalt nicht als solche benennt, sondern als Reaktion auf angebliche Aggressionen einzelner Bürger:innen begründet.

Gerade in Der Report der Magd wird deutlich, wie ein Staat Sprachregelungen und Narrative nutzt, um Gewalt zu legitimieren: Sätze wie „Besser bedeutet nie besser für alle … es bedeutet immer, dass es für manche schlimmer wird.” zeigen, wie Machtverhältnisse durch sprachliche Rahmung gefestigt werden. In der Realität unserer Gegenwart wird diese Logik reproduziert, wenn staatliche Autoritäten den Tod seiner Bürger*innenals unausweichliches Ergebnis ihres eigenen Verhaltens umdeuten.

Zeug:innenschaft wird in Frage gestellt

Auch der Tod von Alex Pretti lässt sich in dieses Narrativ einbinden. Auch in Gilead wird die Gewalt gegen “Abweichler” sprachlich und institutionell normalisiert. Die Behauptung der Behörden, Pretti habe eine Waffe gezogen, wurde jedoch durch Videoaufnahmen widerlegt. Er lag entwaffnet am Boden, als ihm von hinten in den Kopf geschossen wurde. Die Darstellung als angebliche Bedrohung relativiert das Handeln der Schützen und gibt die Verantwortung dem Opfer. Im Fall Pretti ist eine ähnliche Schuldumkehr zu  beobachten, wie zuvor bei Renée Good. 

Damit verschiebt sich die Wahrnehmung von Gewalt, nicht allein als individuelle Tat, sondern als Struktur des Systems, das dafür sorgt, dass Opfer selbst zu Tätern erklärt werden und staatliche Gewalt als „Schutzmaßnahme“ erscheint. Diese Dynamik baut eine unheimliche Brücke zwischen Atwoods fiktionalem Gilead und gegenwärtigen politischen Diskursen, in denen die Verteidigung des Staates und seiner Machtapparate zunehmend über die Anerkennung der Realität von Leid und Unterdrückung gesetzt wird.

Zu dieser Logik gehört auch das systematische Infragestellen von Zeug:innenschaft, das nicht bei den Opfern endet. In Gilead werden nicht nur die Körper der Frauen kontrolliert, Widerständler eliminiert, sondern auch ihre Erzählungen ausgelöscht. „Veränderungen treten nicht abrupt ein”, heißt es bei Atwood, “in einer Badewanne, in der das Wasser langsam immer heißer wird, würde man zu Tode gekocht, bevor man es überhaupt merkt.” Wer Gewalt bezeugt oder benennt, wird diskreditiert, isoliert oder zum Schweigen gebracht, damit die offizielle Version der Ordnung bestehen bleiben kann.

Kontrolle über Narrative

Die Pressesprecherin Karoline Leavitt gab auf Fragen von Journalist:innen im Weißen Haus ein exemplarisches Beispiel: Als ein Reporter fragte, ob ICE-Agenten „alles richtig gemacht“ haben, reagierte Leavitt zuerst mit einer rhetorischen Frage und griff dann den Fragesteller scharf an. Sie nannte ihn einen „left-wing hack“ und warf ihm vor, sich als Journalist zu tarnen, obwohl er seiner Ansicht nach nur eine ideologische Meinung vertrete, eine rhetorische Technik, die den kritischen Blick notfalls als illegitim brandmarkt, statt ihn inhaltlich zu beantworten.

Dieser Umgang mit kritischen Zeug:innen ist kein bloßes rhetorisches Detail, sondern spiegelt eine politische Strategie wider, in der nicht nur die Gewalt selbst, sondern auch ihre Beobachter:innen und Kommentator:innen diskreditiert werden. Die Dynamik zeigt, wie politischer Diskurs heute zumindest teilweise funktioniert, nicht nur über Gewalt, sondern über den Zugang zur Wahrheit selbst.

Karoline Leavitts Auftritt als Pressesprecherin folgt einer vergleichbaren Logik wie das Verhalten der literarischen Figur Serena Joy im Report der Magd. Serena Joy, die Frau des Kommandanten, ist bei Atwood keine bloße Mitläuferin, sondern eine Architektin der Ordnung, die sie später selbst einschränkt. Ein zentrales Motiv ist dabei ihre Kontrolle über Narrative: Serena korrigiert, unterbricht und diszipliniert andere Frauen sprachlich, während sie die strukturelle Gewalt des Systems als notwendig darstellt.

In der Pressekonferenz zum Tod von Renée Good verschob Karoline Leavitt den Fokus weg von der Tat hin zur Delegitimierung des Fragenden. Wie Serena Joy reagiert Leavitt nicht defensiv, sondern normsetzend: Sie entscheidet, welche Fragen legitim sind und welche als moralisch oder politisch unzulässig gelten. Gewalt wird nicht geleugnet, sondern durch Sprache gerahmt und entpolitisiert. Nicht die Frage nach Verantwortung zählt, sondern die Aufrechterhaltung einer autoritativen Erzählung, in der Zweifel selbst als Angriff erscheinen.

Der Vergleich macht deutlich: Faschistische oder autoritäre Systeme benötigen nicht nur Waffen, um Gewalt auszuüben, sondern auch insbesondere Sprecher:innen, die Gewalt in Sprache übersetzen. Serena Joy und Karoline Leavitt stehen für jene Rolle, in der Macht nicht durch Schweigen, sondern durch gezielte sprachliche Disziplinierung ausgeübt wird. In Atwoods Logik ist das besonders gefährlich, weil es den Anschein von Normalität, Professionalität und Ordnung wahrt.

„Männer haben Angst, dass Frauen über sie lachen könnten. Frauen haben Angst, dass Männer sie töten könnten“ so Margaret Atwood. In der Rückbindung an den Mord an Renée Good wird Atwoods Analyse noch schärfer lesbar. Renée Good und ihre Partnerin, zwei selbstsichere Frauen, die Minuten vor jenem fatalen Schuss als souveränes Duo in Erscheinung traten, müssen für den Todesschützen Jonathan Ross wie eine Bedrohung gewirkt haben. Donald Trump behauptete sogar, dieser sei körperlich bedroht worden: „… kaum zu glauben, dass (der Beamte) noch lebt, aber er erholt sich derzeit im Krankenhaus.“

Eine Frage der Macht

In Der Report der Magd werden gleichgeschlechtliche Beziehungen zwischen Frauen nicht primär deshalb verfolgt, weil sie homosexuell sind, sondern weil sie die männlich-patriarchale Ordnung strukturell unterlaufen. Good lebte offen in einer gleichgeschlechtlichen Ehe und verkörperte damit genau jene Form weiblicher Autonomie, die Gilead als Bedrohung markiert: ein Leben, das emotional, familiär und existenziell nicht um einen Mann organisiert ist. Wie in Der Report der Magd liegt die Provokation nicht in der Sexualität selbst, sondern in der Tatsache, dass Frauen sich dem männlich-staatlichen Zugriff entziehen. Dass Good nach ihrem Tod diskursiv entwertet, ihre Handlungen problematisiert und Verantwortung auf sie selbst verschoben wurde, folgt derselben Logik, mit der Gilead „Gender Traitors“ delegitimiert: Nicht das System ist gewalttätig, sondern das Opfer gilt als Abweichung. In Atwoods Roman wird Repression als Rückkehr zur „natürlichen“ Ordnung verkauft; in der Gegenwart geschieht Ähnliches, wenn staatliche Gewalt als notwendige Reaktion auf „unnatürliches“, „chaotisches“ oder „regelwidriges“ Verhalten gerahmt wird. Dass eine Frau wie Renée Good – queer, sichtbar, nicht unter männlicher Autorität – in diesem Diskurs leichter zur Störfigur erklärt werden kann, ist kein Zufall. Wie bei den lesbischen Frauen in Gilead wird ihre Existenz politisiert, während die Gewalt gegen sie entpolitisiert wird.

Der Mord an Renée Good zeigt, was Atwood literarisch vorführt: Gleichgeschlechtliche Frauenbeziehungen sind für autoritäre Ordnungen nicht deshalb gefährlich, weil sie Liebe anders denken, sondern weil sie Abhängigkeit aufkündigen. Der Rekurs auf „Natur“ dient dabei als Tarnung. Er verschleiert, dass es nicht um Moral oder Biologie geht, sondern um Macht und um die Angst vor Frauen, die ohne Männer leben und dennoch nicht schutzlos sind.

Die Philosophin Kate Manne argumentiert, dass der Mord an Renée Good ein klar misogyn motiviertes Ereignis ist, bei dem Geschlechterdynamiken und patriarchale Machtstrukturen eine zentrale Rolle spielen. Manne versteht Misogynie nicht als bloßen Hass auf Frauen, sondern als Disziplinierungsmechanismus, der greift, wenn Frauen sich männlicher Autorität nicht unterordnen. Genau darin erkennt sie den Kern von Goods Ermordung: Eine Frau, die ruhig bleibt, nicht bittet, nicht eskaliert und dennoch nicht gehorcht, wird zur unerträglichen Provokation. Diese Logik entspricht präzise der Welt Gileads, in der Gewalt nicht dort einsetzt, wo Frauen „abweichen“, sondern dort, wo sie Anspruch auf Würde und Selbstbestimmung erheben. 

Poetischer Widerstand gegen die Zumutung

Auch in Deutschland zeigt sich ein ähnliches Muster in Spannungen zwischen staatlicher Gewalt, öffentlicher Narrative und dem Umgang mit Zeug:innenen und Opfern, insbesondere im Kontext von Femiziden, polizeilichen Übergriffen und rassistisch motivierten Angriffen. Die Gewalt an Frauen wird beispielsweise rassifizierten Minderheiten zugeschrieben und damit die dramatischen Zahlen häuslicher Gewalt nicht nur verleugnet, sondern auch manipuliert. Femizide werden sprachlich als „Beziehungstaten“ entschärft oder staatliche Versäumnisse individualisiert: Nicht das System steht zur Debatte, sondern das Verhalten der Getöteten. Wie bei Atwood wird Ordnung durch Schuldumkehr stabilisiert. Mannes Argument schärft damit den Blick für das, was diese Fälle verbindet: Misogynie fungiert als soziales Durchsetzungsinstrument, das autoritäre Macht absichert – literarisch in Gilead, real in Minneapolis und diskursiv in europäischen Debatten, in denen weibliche Autonomie noch immer als Störung gelesen wird.

Renée Good war auch preisgekrönte Dichterin, und damit Trägerin genau jener Form von Wissen, die autoritäre Systeme instinktiv bekämpfen. In ihrem Gedicht On Learning to Dissect Fetal Pigs schreibt sie von der Sehnsucht nach einer Welt vor der Verhärtung, vor der Gewalt, vor der Reduktion des Lebens auf Funktion und Kontrolle:

“i want back my rocking chairs,

solipsist sunsets,

& coastal jungle sounds…”

Dies sind Zeilen eines poetischen Widerstands gegen die Zumutung, Leben ausschließlich als Material, Objekt oder Zweck zu denken. Genau deshalb sind auch in dem Roman von Atwood solche Stimmen als gefährlich markiert. Gilead verfolgt Schriftstellerinnen, Akademikerinnen und Intellektuelle nicht, weil sie Waffen tragen, sondern weil sie Bedeutung produzieren. Lesen und Schreiben werden kriminalisiert, weil Sprache Meinung schafft und damit Macht untergräbt. Die verbotenen Bücher im Roman und der gegenwärtigen USA stehen für ein Wissen, das sich nicht verwalten lässt.

Die Tode von Renée Good und Alex Pretti markieren vor diesem Hintergrund mehr als den Verlust zweier Leben. Sie stehen für den gewaltsamen Bruch von Stimmen, die dem System Widerstand boten. Die Stimmen wurden ausgelöscht, die Erinnerung bleibt zur Deutung zurück. Atwood zeigt literarisch, was sich heute real vollzieht: Autoritäre Ordnung beginnt dort, wo Denken gefährlich wird, und Poesie zur Bedrohung wird.

Sprachliche Rahmungen und institutionelle Deutungsangebote entscheiden darüber, welche Leben als schützenswert gelten und welche als bedingt oder problematisch dargestellt werden.

In Der Report der Magd ist es gerade die sprachliche und institutionelle Regulierung von Wahrheit, die Gewalt möglich macht: Die Macht kontrolliert nicht nur Körper, sondern auch soziale Narrative. Die Morde an Renée Good und Alex Pretti, die gesellschaftlichen Reaktionen darauf und die Debatten in Deutschland zeigen, dass diese Form der Diskursmacht in realen politischen Räumen wirksam bleibt. So wird die Grenze zwischen Dystopie und Gegenwart porös, und die Art, wie Staaten Gewalt rahmen, bekommt nicht nur literarische Bedeutung, sondern politische Konsequenzen.Widerstand beginnt, wo Gewalt strukturell benannt , Zeug*innenschaft verteidigt, Sprache nicht verharmlost und solidarische Gegenöffentlichkeiten aufgebaut werden. Damit das, was Atwood als dystopische Warnung schrieb, Renée Good und Alex Pretti mit ihrem Leben bezahlten, nicht weiter zur stillen Normalität wird.

Foto von Ed Leszczynskl auf Unsplash

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