My heritage is not their violence – Die missverstandene Gewalt von Belfast

von Marcel Krueger

Eine Stadt, in der Kneipen nach Dichtern benannt werden, kann kein schlechter Ort sein.

Es ist deswegen kaum verwunderlich, dass Belfast einer meiner Lieblingsorte in Europa ist. Belfast ist ein Ort, an dem massige Überbleibsel des Empire dem Regen trotzen, neben endlosen Straßenzügen von Arbeiterhäusern aus Backstein und dunklen Gassen mit dem Geruch von Torfbriketts und Kohle in der Luft. Es ist der Ort der freundlichsten Menschen mit dem schwärzesten Humor, die alles dafür tun, damit ein Fremder sich hier willkommen fühlt. Kein Wunder also, dass die Stadt die besten Pubs der Britischen Inseln hat. 

Ich habe zwar nie länger hier gelebt, aber komme seit fast zwanzig Jahren immer wieder in die Stadt an der Mündung des Lagan River, um Lesungen und Vorträge zu geben und meine Freunde hier zu treffen, aber immer auch, um wieder durch die Straßen und Gassen der – für europäische Verhältnisse – jungen Stadt zu laufen. 1603 offiziell gegründet, wurde aus der Siedlung hier erst im 19. Jahrhundert dank der Werft von Harland & Wolff und der Leinenindustrie in Nordirland eine echte Metropole.Und bis heute ist Belfast, mit seinen über 500.000 Einwohner*innen, meiner Meinung nach, die einzige echte Metropole auf der Insel, obwohl Dublin, die Hauptstadt der Republik, mehr Einwohner und mehr Fläche hat. 

Geschichte zwischen Gewalt und Solidarität

Viele meiner Freunde hier sind Künstler, und Belfast war und ist ein Ort der Kreativen und der Künstler*innen. Das ist bislang trotz immer knapper werdender Kulturbudgets so geblieben. Es gibt hier fantastische Kunsträume wie die Golden Thread Gallery, PS² oder Catalyst Arts, und mit No Alibis den besten Buchladen Nordirlands, seit 2018 ebenfalls mit angeschlossenem Indie-Verlag. Gegenüber der City Hall befindet sich die Linen Hall Library, die älteste Bibliothek Nordirlands von 1788, die Lesungen und Workshops anbietet und ebenfalls einen eigenen Verlag hat. Die Literatur- und Kunstszene von Belfast ist geprägt von einem deutlichen Gemeinschafts- und Solidaritätsgefühl, jeder hilft hier jedem. Ein Beispiel dafür ist das rund elfköpfige Kunstkollektiv „Array“, das sich in ihren Arbeiten mit der Geschichte von Belfast und Nordirland, mit den Rechten der LGBTQ+ Community und der Sparpolitik der UK-Regierung auseinandersetzt. 2021 wurden sie für ihre Installation The Druithaib’s Ball – ein illegaler Pub voller Protestplakate und ironischer Auseinandersetzungen mit konservativen Wertvorstellungen Irlands – als erste nordirische Künstler überhaupt mit dem renommierten Turner-Preis ausgezeichnet. 

Belfast hat allerdings auch eine gewaltvolle Geschichte, die bis in die Gegenwart reicht. Als am Abend des 8. Juni 2026 der sudanesische Asylbewerber Hadi Alodid den Belfaster Stephen Ogilvie brutal mit einem Messer attackierte und die schrecklichen Bilder des gefilmten Angriffs sich in den sozialen Medien verbreiteten, war vielen in Belfast klar, dass diese Attacke wieder einmal als Vorwand für Gewaltausbrüche dienen könnte. Und genauso geschah es auch, trotz der Aufrufe aller politischen Parteien Nordirlands und der Familie des Opfers gegen die Gewalt. Am 9. und 10. Juni kam es wieder also einmal zu einem ein rassistisch motivierten Pogrom in Belfast, angestachelt von rechten Agitatoren wie Elon Musk und Tommy Robinson, für das extra junge Männer aus anderen Teilen der Region nach Belfast gebracht wurden, um dort zu randalieren. Busse und Autos wurden in Brand gesteckt, und die Wohnungen und Häuser von Menschen mit Migrationshintergrund gezielt attackiert und angezündet. 27 Menschen, darunter auch kleine Kinder, mussten von der Polizei gerettet werden, weil sie aus Angst vor der perversen Gewalt auf der Strasse nicht ihre zum Teil bereits brennenden Häuser verlassen wollten.

Immer wieder Gewalt

Die Gewalt in Belfast ist alt. Es gibt immer noch die sogenannten Peace Walls, meterhohe Zäune und Metalltore, die katholische und protestantische Viertel voneinander trennen. Man erkennt diese sogenannten republikanischen oder loyalistischen Gegenden entlang der Falls Road, der Shankill Road oder in Ardoyne und East Belfast an den Fahnen und Wandbildern: die irische Trikolore und Bilder aus der keltisch-irischen Mythologie oder von IRA-Freiheitskämpfern in Sturmhauben in katholischen Vierteln, der Union Jack und Bilder aus der Arbeitertradition der Werft oder von UVF- Freiheitskämpfern in Sturmhauben in protestantischen Vierteln.

Die ersten Peace Walls entstanden bereits 1920. In jenem Jahr gab es in Belfast Pogrome gegen die katholische Bevölkerung, denen die Unterstützung der vorwiegend katholischen Rebellen im irischen Unabhängigkeitskrieg von 1919 bis 1922 vorgeworfen wurde. Tausende verloren ihre Arbeitsplätze, Straßenbahnen und Wohnungen wurden angezündet und am Ende waren 208 Menschen tot, Katholiken wie Protestanten – und die ersten Mauern zwischen den Vierteln entstanden. Zwei Jahre später war die Insel zwischen der vorrangig katholischen Republik im Süden und dem vorwiegend protestantischen Nordirland geteilt. 

Ähnliche Szenen wiederholten sich 1935, als nach dem Twelfth, dem fast immer von Ausschreitungen begleiteten Hauptfeiertag der Protestanten, an dem bis heute der Sieg in der Schlacht an der Boyne am 12. Juli 1690 gefeiert wird, katholische Häuser in Belfast angegriffen und verwüstet wurden. Elf Menschen starben, 2.000 vorwiegend katholische Einwohner*innen der Stadt verloren ihre Bleibe. Belfast ist auch der Ort, der von der Gewalt des bürgerkriegsähnlichen Nordirlandkonflikts zwischen 1969 und 1998, den sogenannten Troubles, am deutlichsten betroffen war. Die katholische Minderheit verlangte nach mehr Bürgerrechten. Aber der Staat und protestantische Gruppen unterdrückten diese Bestrebungen mit brutalen Mitteln. Es entstand die Provisional IRA, die statt mit zivilem Protest mit brutalem Terror reagierte, die Gewalt schaukelte sich hoch. 1969 brannten Protestanten gezielt 38 katholische Häuser in der Bombay Street nieder, und insgesamt 8.000 Menschen wurden während des Konflikts aus ihren Häusern vertrieben – viele Katholiken flohen in die Republik, wo in Städten wie Dundalk direkt an der Grenze ganze Flüchtlingsviertel entstanden. Britische Fallschirmjäger, die als Teil der als Friedenswächter gedachten britischen Truppen nach Nordirland gekommen waren, ermordeten 1971 im katholischen Viertel Ballymurphy elf Zivilisten. Ein Jahr später explodierten am Bloody Friday 22 IRA-Bomben in der ganzen Stadt und neun Menschen starben. In den nächsten Jahrzehnten wurde Belfast immer wieder Ort von Erschießungen, Bombenattentaten, Vergeltungsangriffen. Über 3.500 Menschen starben während der Troubles.

Das “Wir” und “Die”

Die Gewalt wurde dann mit dem Karfreitagsabkommen von 1998 beendet, das unter Vermittlung der USA, des Vereinigten Königreichs und der Republik Irland eine gemeinsame Regierung aus Katholiken und Protestanten schuf. In Belfast und Nordirland herrscht heute Frieden, und die weit verbreitete Solidarität in der Stadt ist auch ein Erbe der Troubles. Denn die staatlichen Institutionen Großbritanniens, denen die Zusammenarbeit mit protestantischen Terrorgruppen vorgeworfen wurde, stießen gerade in den katholischen Communities immer wieder auf Misstrauen. Die Menschen verließen sich lieber auf lokale, nachbarschaftliche Netzwerke und Organisationen – sie sind es auch, die sich heute der Erinnerung und Versöhnungsarbeit verschrieben haben, genau wie die Künstler*innen  Nordirlands. Zu den lokalen Gemeinschaftsprogrammen zählen das Falls Community Council und das Shankill Shared Women’s Center, und das dunkle Erbe der Troubles wird auch in Werken wie den ergreifenden Videoarbeiten des Künstlers Willy Doherty aus Derry sichtbar, und in Büchern wie Anna Burns’ Roman „Milchmann“, der 2018 den Booker-Preis, 2020 den International Dublin Literary Award gewann und 2020 in der deutschen Übersetzung von Anna-Nina Kroll erschien. Darin schildert Burns den fast paranoiden Zustand, der während des Konfliktes in den nach Konfessionen getrennten Viertel herrschte:

Das „Wir“ und „Die“ war uns in Fleisch und Blut übergegangen: praktisch, geläufig, für Eingeweihte, und es ging schnell über die Lippen, ohne das mühsame Erinnern von und Ringen mit doppelbödigen Formulierungen oder diplomatischen Nettigkeiten. Unausgesprochene Übereinkunft, die Außenstehende nicht begriffen, bis es sie selbst betraf, war, dass mit den Zugehörigkeitskennungen „wir“ und „die“, „deren Religion“ und „unsere Religion“ natürlich nicht immer automatisch alle von uns und alle von denen gemeint waren. Und warum das Ganze? Naivität? Tradition? Realität? Der tobende Krieg und die Eile der Leute? Alles möglich, aber wohl vor allem Letzteres.

Aber wie die Ereignisse Anfang Juni 2026 gezeigt haben, gibt es hier immer noch ein Gewaltpotential, und das von Anna Burns beschriebene Denken von „Wir“ und „Die“ ist bei einigen wenigen noch immer vorhanden. Nordirland ist die ärmste Region des Vereinigten Königreiches. Schon vor dem Brexit wurde es stark von London und Brüssel bezuschusst, nach dem Wegfall der EU-Subventionen kam es in Nordirland zu einer anhaltenden Finanzierungslücke. Dieser Missstand zeigt sich überall: Die durchschnittlichen Jahreslöhne liegen hier auf dem niedrigsten Niveau in ganz Großbritannien, in Verbindung mit einem historisch niedrigen verfügbaren Haushaltseinkommen. Nach zunehmenden Einsparungen beim staatlichen Gesundheitsdienst, der NHS, hat die Region die schlechteste Gesundheitsversorgung im gesamten Vereinigten Königreich und weist außerdem die höchste Bildungsbenachteiligung auf: 27 Prozent der über 16-Jährigen haben keinen Schulabschluss.

Kein einfacher Ort

Während der Troubles machten sich die Anführer lokaler Gangs die wirtschaftliche Not und Arbeitsplatzverluste zunutze, um in ihren jeweiligen Vierteln die Spaltung zwischen protestantischen und katholischen Arbeitern zu schüren. In den Jahrzehnten nach dem Karfreitagsabkommen hat ihr Einfluss jedoch nachgelassen – abgesehen von einigen Vierteln, in denen sie ihre Kontrollposition aufrechterhalten, indem sie weiter die Angst vor „Anderen“ schüren. Deswegen gelten diese sogenannten Sinkhole Estates, traditionell katholisch oder protestantisch geprägte Arbeiterviertel, die heute von Armut und Perspektivlosigkeit geprägt sind, seit Jahrzehnten als Pulverfass. Während sich die Gewalt in der Vergangenheit vorwiegend gegen Katholiken richtete, ist in den letzten Jahren unter dem Einfluss von rechtsextremen Agitatoren Gewalt gegen den Staat und Migrant*innen dazu gekommen. 2021 kam es in ganz Nordirland zu protestantischen Ausschreitungen während der Brexit-Verhandlungen, bei denen 88 Polizist*innen verletzt wurden. 2024 gingen in Belfast während der rassistischen Unruhen im gesamten Vereinigten Königreich Busse und Polizeiautos in Flammen auf. 2025 kam es zu rassistischen Übergriffen in Ballymeena und Belfast, vier von Migrant*innen bewohnte Häuser wurden niedergebrannt. Diese Ausbrüche von Fanatismus sind leider nichts Neues für die Menschen von Belfast. Man ist mittlerweile daran gewöhnt, dass Jugendliche aus den Sinkhole Estates Steine werfen und Mülltonnen, Autos und Busse anzünden, wann immer sich eine Gelegenheit bietet. Und das nicht aus Protest gegen die Politik der Regierung von Nordirland und dem UK, sondern weil sie von alternden, „harten“ Männer mit paramilitärischem, kriminellem Hintergrund dazu angestachelt werden.

Das falsche Bild

Belfast ist kein einfacher Ort, und ich habe lange gebraucht, um mich in seiner Vergangenheit und Gegenwart zurechtzufinden. Aber gerade wegen der komplizierten Strukturen von Geschichte und Solidarität ist Belfast ein Ort, der sich einem einfachen Narrativ entzieht. Umso überraschender war es, als am Tag nach dem Pogrom in deutschen Medien wie der Zeit, dem Spiegel und der Tagesschau davon zu lesen war, dass Menschen hier „gegen Migranten und Einwanderung [..] demonstrieren“ oder das es „rassistische Proteste“ gab. Es gab in Belfast keine Demonstrationen, niemand hat sich mit Protestschildern auf die Straße gestellt und von der nordirischen oder britischen Regierung eine Verschärfung des Asylrechts oder härtere Strafen für Gewaltverbrecher gefordert. Stattdessen zogen Gruppen vermummter junger Männer durch die Stadt und verübten gezielt Brandanschläge auf die Häuser migrantischer Familien – Anschläge, die von langer Hand geplant wurden und vor denen Menschenrechtsorganisationen schon lange gewarnt hatten. Jochen Bittner, London-Korrespondent der Zeit, erklärte im Podcast „Was jetzt?“ ganz in der Tradition vieler anderer anmaßender Stimmen gerade aus London, die im Laufe der Jahre die Situation in Nordirland verkannt haben, dass es nachzuvollziehen sei, dass die Bevölkerung hier wegen der Gewalttaten einzelner Migranten 2024 und jetzt 2026 verständlicherweise „wütend sei“. Dabei ist der Anteil der tatsächlichen Asylsuchenden und Migranten in Nordirland im Vergleich zur „gefühlten“ Anzahl und dem, was auf Social Media propagiert wird, sehr klein. Laut der Volkszählung von 2021 stuften sich über 96 Prozent der Bevölkerung als ethnisch weiß ein. Lediglich zwei Prozent der im Vereinigten Königreich registrierten Asylsuchenden leben in Nordirland, 1,600 davon in Belfast. Bittner verschweigt auch, dass die überwiegende Mehrheit der Gewaltverbrechen hier von weißen Männern begangen wird, nicht von Migranten. 30 Frauen sind in Nordirland allein seit 2020 ermordet worden, was die Region zum gefährlichsten Ort für Frauen in ganz Großbritannien macht. 2017 ermordete David Lyness in Lurgan Anita Downey, eine Mutter von drei Kindern, auf genauso brutale Art wie der Angriff auf Stephen Ogilvie, aber niemand sah sich hier gezwungen, „aus Protest“ Häuser anzuzünden.

Laut mancher deutschen Medien schienen also die dramatischen Bilder brennender Häuser, Autos und Busse Ausdruck des Volkszorns, überemotionaler Ausbruch von Trauer und Wut, die sich nur noch in Gewalt ausdrücken ließ – und klar in ein Narrativ des Protestes gegen „Migration“ einzuordnen, welches auch britische Medien seit Jahren so vorantreiben. Doch das entspricht nicht der Realität: Es gab nur einige hundert Randalierer, der größte Teil der Stadtbevölkerung von Belfast verurteilt diese Gewalt und distanziert sich von ihr ausdrücklich. Mehr noch: Schon während der Pogrome liefen Aktionen an, bei denen Nachbarn Medikamente und Einkäufe sammelten und diese zu migrantischen Pfarrern, Krankenpfleger*innen und Busfahrern brachten, die sich aus Angst vor der Gewalt in ihren Häusern versteckten, oder deren Kinder in die Schulen brachten und wieder abholten. In britischen Medien kamen in den Tagen nach dem Pogrom mehrere Belfaster Schriftsteller*innen zu Wort, die die Gewalt einordneten, darunter Emma De Souza, Séamas O’Reilly oder Michael Magee, der in seinem autobiographischen Roman „Close to Home“ von 2023 die Welt der „harten“ Männer von Belfast beschreibt, und seinen Essay in The Independent wie folgt beendet:

Die Geschichte hält nach wie vor das Ruder in der Hand. Wann immer wir vom Kurs abzudriften beginnen, können wir die uns überlieferte Vergangenheit nutzen, um uns neu zu orientieren und uns an unsere Eltern und Großeltern zu erinnern – und daran, wie weit diese bereit waren zu gehen, um sicherzustellen, dass wir nicht unter denselben Ungerechtigkeiten leiden müssen, die sie erdulden mussten. Sie waren einst die machtlose und schutzlose Minderheit in einem konfessionell geprägten Staat, der mit allen Mitteln versuchte, sie an den Rand der Gesellschaft zu drängen. Wir sind es ihnen schuldig, uns gegen diese neue Ausprägung einer zerstörerischen Ideologie zu stellen, die so sehr an jene erinnert, die ihr Leben damals geprägt hat.

Die dramatischen Bilder des Belfaster Pogroms sind immer noch in den Feeds von Spiegel, Zeit und der Tagesschau zu finden, ebenso wie hunderte rassistische Kommentare darunter, die ähnliche Gewalt auch in Deutschland fordern. Die Zeit hat mittlerweile einen Text von Fiona Weber-Steinhaus veröffentlicht, der sich den Ursachen detaillierter annähert. Und es gab am 13. Juni tatsächlich eine Demonstration in Belfast: Tausende Menschen versammelten sich vor der altehrwürdigen City Hall, um gegen die Gewalt zu protestieren und um ihre Solidarität mit ihren Mitbürgern auszudrücken. 

Schaue ich von Berlin auf Belfast, so scheint mir die Antwort auf faschistische Instrumentalisierung: Solidarität, und die Anerkennung der Fehler der Vergangenheit – etwas, das auch in Deutschland nicht fehl am Platz wäre. Der Belfaster Dichter John Hewitt, nach dem einer der besten Pubs der Stadt nahe des Writer’s Square benannt ist, umschreibt das in seinem Gedicht An Ulsterman, welches er 1969 zu Beginn der Troubles verfasst hat:

Though creed-crazed zealots and the ignorant crowd,
long-nurtured, never checked, in ways of hate,
have made our streets a byword of offence,
this is my country, never disavowed.
When it is fouled, shall I not remonstrate?
My heritage is not their violence. 

Foto von K. Mitch Hodge auf Unsplash

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